Cima Viola (Piz Viola)

Start:
Bivacco Dosdè (2.824 m)
Ziel: Bivacco Dosdè (2.824 m)
Gipfelhöhe: 3.374 m
Höhendifferenz: 550 m
Dauer: 1,5 Stunden

Cima Viola: östlich vom Piz Dosdè (3.280 Meter)

Der Cima Viola wird von zahlreichen Bergwanderern im Vergleich zu den anderen Gipfeln dieses Bergmassivs sehr geschätzt. Die Aufmerksamkeit der Wanderer für diesen Berg beruht nicht nur auf seiner besonderen Schönheit, sondern auch auf den zahlreichen Aufstiegsmöglichkeiten, bzw. Routen, die zum Gipfel führen. Sowohl die Besteigung über den Gletscher der Nordwand, als auch der steile und anspruchvolle Aufstieg über die Felswand an der Südseite oder der leichtere Aufstieg über den Westgrat machen die Besteigung dieses Berges richtig abwechslungsreich. Auf der Spitze wurde 1962 ein kleines Metallkreuz errichtet, in dem sich das Gipfelbuch befindet.

Routenbeschreibung
Vom Rifugio Dosdè aus, die weitläufigen und unregelmäßigen Moränen querend, gelangt man zum Fuß der Wand, die vom Westgrat des Viola-Gipfels abfällt. Hinauf über das Firnfeld, kommt man zur linken Seite der Wand. Über einen Felsweg erreicht man eine steile Scharte, die zu einem auffälligen Bergeinschnitt führt.

Weiter führt der Weg nach oben zur abgerundeten Schulter, die an den Fuß des kleineren Gletschers führt, der den Gipfel umgibt. Geradeaus über den Gletscher aufsteigend (Achtung an der letzten Gletscherspalte), kommt man an den Scharte zwischen dem Gipfel des Cima Viola und seiner westlichen Vorspitze (von einigen Bergwandern aus Bormio auch Piz Canton genannt). Von hier aus erreicht man den Gipfel über einen Fels- und Firnweg.

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