Das Val di Rezzalo - Das Rezzalo-Tal

Beste Jahreszeit: Juli bis Oktober
Höhendifferenz: 1.000 m
Dauer: 2 – 3 Stunden für den Aufstieg
Start: Fumero (1.465 m)
Fumero, ein am Eingang zum Val di Rezzalo gelegener, bewohnter Ort, ist mit dem Auto über die Abzweigung Le Prese von der S.S. 38 aus nach 6 km zu erreichen.

Agriturismo "La Baita": Tel. 0342.820233

Routenbeschreibung
Von Fumero geht es aufwärts über die ehemalige Militärstraße auf der rechts liegenden Talseite. Nach ca. 15 Min. hat man eine schöne Aussicht auf die im Wald stehenden Baite di Pontela (rechts vom Fluss), mit Sicherheit eine der interessantesten und bezauberndsten Lagen dieses Tals.

Über den Wanderweg am Ende des Tannewaldes, nach ca. 40 Minuten, kommt man auf einer Ebene zu den Häusern von s. Bernardo (1.851 m) mit einer kleinen Kirche aus dem XVII. Jh., die dem Heiligen Bernando gewidmet ist und die sich harmonisch in die Natur einpasst. Die Ebene besteht aus Torfboden (ein aus Naturschutzsicht sehr interessanter Aspekt) und ist übersäät mit kleinen und teilweise auch sehr alten Hütten. Weiter auf der Höhe der Hütten von Il Merlo überquert die Straße den Bach Rezzalasco und beginnt auf der gegenüberliegenden Seite des Baches zu steigen. Vorbei an der Abzweigung nach Campobugatone (2.024 m), führt der Weg aufwärts zu einer weiteren Ebene, auf der sich die Hütten von Clevaccio befinden (2.142 m, Gehzeit 2 Std. von Fumero). Eine kurze Pause am Rand dieser Erhebung ist ratsam, weil man von hier aus wunderbar auf den zurückgelegten Weg, sowie auf die eindrucksvollen umliegenden Berge blicken kann. Im Westen sieht man den Corno Boero (2.878 m), rechts daneben die Punta Pollore (2.933 m), den Corno di Profa (3.078 m) und direkt über dem Standpunkt die mit einem kleinen Gletscher bedeckte Südseite des Sobretta (3.296 m); im Süd-Westen die Gava di Becchi (2.822 m); im Süden die Cima di Savoretta (3.096 m) mit ihren kleinen Gletschern und im Süd-Osten den Monte Gavia (3.223 m).

Der gut erkennbare Weg steigt jetzt nach Osten vorbei an den Hütten von Tegiacce und verengt sich dann, die verfallenen Hütten von Grasso streifend. Kurz danach gelangt man zum weitläufigen Sattel des Passo dell'Alpe (2.461 m, Gehzeit 3–4 Std. von Fumero), in dessen Nähe man auch heute noch die im Ersten Weltkrieg (1915–18) errichteten Schützengräben besichtigen kann. Der Blick öffnet sich Richtung Valfurva und Valle del Gavia, über dem der Pizzo Tresero emporragt.

W eitere Informationen: www.rezzalovacanze.com

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